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100 neue Thesen für die Jünger Jesu

Dies sind die neuen 100 Thesen für die Jünger und Nachfolger Jesu. Es handelt sich hierbei um einen Gastartikel von David W. Dollereder.

Bitte nehmt zur Kenntnis, dass dieser Text nicht von Stay Biblical verfasst wurde und wir daher nicht für seine Richtigkeit oder Vollständigkeit garantieren können. Alles sollte mit der Bibel überprüft und abgeglichen werden.

1. Die Jünger Jesu müssen keiner Kirche oder Organisation beitreten, um zur wahren Gemeinde Jesu zu gehören. Die Umkehr (Busse) und ihr praktizierter Glaube an Jesus Christus als Herrn der Gemeinde und an Gott, als Vater und Schöpfer, genügen, um das ewige Leben zu erlangen.

2. Die Nachfolger Jesu sind die wahre Gemeinde Jesu. Daher sind Bezeichnungen und Namen für Kirchen ohne Bedeutung für die Ewigkeit. Jünger Jesu gehörten immer der Kirche Jesu an, die seit fast 2000 Jahren unaufhörlich existiert.

3. Die Gemeinde Jesu benötigt keine Gebäude für ihre Existenz. Die Jünger Jesu können sich an jedem Ort der Welt im Namen Jesu zur Ehre Gottes, des Vaters, versammeln und Jesus wird mitten unter ihnen sein. Diese Menschen sind Gottes Tempel.

4. Die Gemeinde Jesu bezahlt keine Gehälter an jene, die mit Gottes Gaben dienen. Die Jünger und Jüngerinnen Jesu sollen Gottes Diener unterstützen, so wie es Gott will. Wen Gott beruft, den kann Er finanziell durch Menschen oder Arbeit versorgen.

5. Die Gemeinde Jesu braucht keine formulierten Glaubenssatzungen, denn sie hat die überlieferte Lehre von Jesus und seinen Aposteln. Menschliche Traditionen und Auslegungen dürfen die Worte Jesus niemals ersetzen oder ergänzen.

6. In der Gemeinde Jesu machen Herkunft und Status keinerlei Unterschied. Jeder Nachfolger Jesu ist von Gott, seinem Schöpfer, geliebt. Daher gibt es kein Ansehen der Person. Auch Juden und Nichtjuden, Mann und Frau sind gleich wertvoll.

7. Die Nachfolger Jesu vertrauen auf einen lebendigen Gott. Sie erwarten und es geschehen Zeichen und Wunder unter ihnen, wie sie Jesus mit Gottes Hilfe vollbrachte. Sie wissen, dass Gott noch viel mehr tun kann, als sie von Ihm zu erbitten wagen.

8. Die Nachfolger Jesu treffen sich nicht fortwährend, um Predigten zu hören, sondern um sich gegenseitig mit ihren von Gott geschenkten Gaben zu dienen. Sie wissen auch, dass nicht das Hören, sondern das Tun des Willen Gottes entscheidend ist.

9. Gott schmückt die Wiese mit bunten Blumen. Der Schöpfer schuf auch die Menschen in all ihrer Verschiedenheit. Diese Buntheit soll in der Gemeinde Jesu sichtbar sein. Sie soll alle Farben, Geschmäcker und Wohlgerüche zu Seiner Ehre vereinen.

10. Die Jünger und Jüngerinnen Jesu brauchen keine heiligen Tage, Feste oder Orte, da Yeshua, der heilige Sohn Gottes, in ihrer Mitte ist. Doch ihre Freiheit in Christus gibt ihnen die Gelassenheit, unnötige religiösen Aktivitäten anderer geduldig zu tolerieren.

11. Ehelosigkeit ist kein Ideal für jene, denen sie nicht als Gabe gegeben ist. Wer sich kasteien muss, besitzt diese Gabe nicht. Sexualität ist von Gott gegeben und muss wie alle seine Geschenke dankbar und genießend angenommen werden.

12. Wir sollen vergeben, wie Gott uns in Christus vergeben hat. Gott hat uns alle Schuld vergeben, als wir unsere Sünden bereuten und Ihn darum baten. So sollen auch wir jenen vergeben, die uns um Vergebung für ihr Fehlverhalten gegenüber uns bitten.

13. Wenn die Jünger und Jüngerinnen Jesu in Gemeinden von einem einzelnen Hirten (Pastor) geleitet werden, kann viel Schaden entstehen. Die ersten Gemeinden wurden immer von mehreren Ältesten betreut. Pluralität ist Gottes Plan.

14. Jesus Christus kam, damit wir ewiges Leben haben können. Ohne ihn hätten wir kein ewiges Leben, sondern müssten in unseren Sünden sterben. Denn der Lohn der Sünde ist der Tod – die Gnadengabe Gottes aber ist das ewige Leben.

15. Nahrung kann heilende Wirkung haben, aber sie kann uns nicht heiligen. Essen darf keine Bedeutung erlangen, die Gott und Seine Gnade schmälert. Nahrung soll mit den Hungernden geteilt werden – nur so bringt sie uns dem Erfüllen von Gottes Willen näher.

16. Wenn in den Briefen des Neuen Testamentes scheinbar etwas den Worten Jesu in den Evangelien widerspricht, müssen die Worte Jesu die Grundlage unseres Glaubens sein. Kein Apostel oder Prophet darf der Lehre Jesu etwas hinzufügen, das ihr widerspricht.

17. Die Jünger und Jüngerinnen Jesu werden nicht an Wundern und Zeichen oder an der überzeugenden Lehre erkannt. Sie bringen die Früchte eines Lebens in der nachfolge Jesu unter der Leitung von Gottes Geist: dazu gehört die Liebe untereinander.

18. Jesus hat die Zerstörung des Tempels in Jerusalem im Jahr 70 und die damit verbundene grausame Ermordung von über 1 Million Juden prophezeit. Er hat auch seine Wiederkunft angekündigt als Richter der Lebenden und der Toten.

19. Gott quält Menschen nicht unaufhörlich in der Hölle. Der zweite Tod nach dem Gericht Gottes im Feuer und damit der Verlust des ewigen Lebens sind die schreckliche Konsequenz der Ablehnung der Vergebung durch Gott in Jesus Christus.

20. Wir müssen uns vor Jesus Christus auch über unser Verhalten gegenüber jenen verantworten, die wegen ihrem Glauben an ihn verfolgt werden. Gleichgültigkeit gegenüber ihrem Leiden spiegelt nicht seine Liebe wider. Auch als Flüchtlinge muss ihnen geholfen werden.

21. Jünger und Jüngerinnen Jesu sind nicht streitsüchtig und hochmütig, sondern friedliebend und demütig wie ihr Herr und Meister. Das bewirkt Gottes Geist in ihnen, da sie Jesus Christus ähnlicher werden wollen. Aus eigener Kraft allein wäre es nicht möglich.

22. Glauben bedeutet auf Gottes Allmacht und Güte zu vertrauen. Glaube ist notwendig für unsere Errettung. Gott will, dass wir glaubend beten. Glaube wächst durch Gottes Wirken in uns und ist daher auch Gnade. Wer glaubt, handelt auch im Vertrauen auf Gottes Hilfe.

23. Das Reich Gottes kann nicht mit Gewalt verteidigt oder ausgebreitet werden. Es ist weder demokratisch noch diktatorisch, denn dort herrscht Jesus Christus im Auftrag von Gott, dem Vater in vollkommener Gerechtigkeit zur Freude seiner Jünger und Jüngerinnen.

24. Jesus hat seinen Jüngern und Jüngerinnen nicht geboten Bücher über Gott zu schreiben, sondern das Evangelium des Reich Gottes zu verkünden. Menschliche Weisheit kann göttliche Weisheit nicht besser erklären, als es Jesus selbst tat. Wer mehr über Gott zu wissen vorgibt, als uns Jesus lehrte, sollte dafür kein offenes Ohr finden.

25. Das Wort Trinität oder Dreieinigkeit kommt in der Bibel nicht vor. Wir dürfen es daher nicht verwenden, um Gott so zu bezeichnen oder zu erklären. Gott sagt immer wieder über sich selbst, dass er Einer ist und dass nur Er allein der einzig wahre Gott ist. Das hat auch Jesus immer so gelehrt.

26. Jesus hat seinen Jüngern und Jüngerinnen kein Leben ohne Leid versprochen. Er warnte, dass Menschen uns schmähen und verfolgen werden, wenn wir uns zu ihm und seinen Worten bekennen. Doch er wird sich zu uns bekennen, wenn wir ihn mehr lieben, als wir die Menschen fürchten.

27. Israel ist das Land, das Gott den Israeliten gab. Doch das Israel von heute ist ein säkularer Staat. Daher kann auch nicht alles, was Israel tut automatisch für richtig erklärt werden. Das Recht in ihrem Land zu leben, darf den Juden aber nicht abgesprochen werden.

28. Die Nachfolger Jesu beugen ihre Knie vor keinen Statuen, Bildern, Hostien, Symbolen, Gräbern, Reliquien, verstorbenen Heiligen, Bauwerken oder lebenden Menschen. Sie beten nur Gott an und vertrauen nur einem einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen – Jesus Christus.

29. Die Jünger und Jüngerinnen Jesu werden von ihm mit Vollmacht über die Werke des Teufels ausgerüstet. Diese Autorität kann nicht von Menschen verliehen werden. Sie ist demütig im Namen Jesu zur Ehre Gottes, des Vaters, unentgeltlich auszuüben.

30. Gott hat den Menschen mit der Fähigkeit erschaffen schmecken, hören, fühlen, sehen und riechen zu können. Wenn es uns der Schöpfer schenkt, dass wir uns an unserem Leben erfreuen und es mit unseren Sinnen genießen können, wollen wir es dankbar und Ihm zur Ehre tun.

31. Jünger und Jüngerinnen Jesu sollen so wie ihr Herr und Meister im Wasser getauft werden. Diese Taufe hat erst nach der Bitte an Gott um Vergebung für die eigene Schuld eine geistliche Bedeutung. Sie ist ein entscheidender Schritt in der Nachfolge Jesu und kein Kirchenbeitritt.

32. Gott spricht auch heute noch zu uns über zukünftige Ereignisse, die uns betreffen. Jünger und Jüngerinnen Jesu müssen lernen zwischen dem prophetischen Reden Gottes und Wahrsagerei, Manipulation, Einbildungen und dämonischen Irreführungen zu unterscheiden.

33. Jünger und Jüngerinnen Jesu sollten sich bewusst sein, dass das Wort „Christen“ von Ungläubigen für sie erfunden wurde. Jesus Christus hat sie nie so bezeichnet . Sie sind Schüler ihres Meisters und keine Messiasse (Christ ist das griechische Wort für Messias).

34. Jünger und Jüngerinnen Jesu müssen damit rechnen, dass die Welt sie hasst. Doch sie sollen sich deswegen nicht aus der Welt zurückziehen, sondern Salz und Licht sein. Die Welt soll die Nachfolger Jesu nicht beeinflussen, sondern sie sollen die Welt mit Gottes Hilfe verändern.

35. Jüngerinnen Jesu dürfen nicht erlauben, dass sie von Männern an der Erfüllung ihrer göttlichen Berufung gehindert werden. Sie sollen in Sanftmut aber entschieden darauf hinweisen, dass Gottes Geist in allen Menschen wirkt – egal welcher Rasse und welchen Geschlechtes.

36. Gott hat Jesus von den Toten auferweckt. Auch wir werden am Ende der Tage auferweckt werden. Wir werden sein wie die Engel Gottes und können dies nicht mit dem irdischen Leben vergleichen. Daher können wir den neuen Himmel und die neue Erde nicht völlig begreifen und erklären.

37. Niemand weiß wann Jesus Christus seine Herrschaft im ewigen Reich Gottes antritt. Es kann auch aus keinen Zeitabschnitten aus den Prophetien der Bibel berechnet werden, bis wann es geschieht. Es kann heute, morgen oder erst in Tausenden von Jahren geschehen.

38. Jünger und Jüngerinnen Jesu haben keine geheimen Lehren über den Namen Gottes, Engel und Dämonen, Prophetien, Offenbarungen, Gebete oder Gebote. Sie teilen alles was sie von und über Gott wissen allen mit, die es hören möchten.

39. Jünger und Jüngerinnen Jesu lieben ihre Familienangehörigen, aber stellen diese Liebe nicht über ihre Liebe zu Jesus und der Bereitschaft ihm nachzufolgen. Sie lieben Gott mehr als alles andere und trachten zuallererst nach Seinem Reich, auch wenn dies auf Unverständnis stößt.

40. Jünger und Jüngerinnen Jesu verkünden das Evangelium und erleben dadurch auch, wie der Same des Wort Gottes aufgeht und sich Menschen zu Gott bekehren. Die Nichtverkündigung des Evangeliums ist Ungehorsam gegenüber dem Auftrag die gute Nachricht anderen zu erzählen.

41. Jünger und Jüngerinnen Jesu unterscheiden zwischen Tanach („Altes Testament“) und den Worten Jesu in den vier Evangelien und Apostelgeschichte sowie Briefen und Buch der Offenbarung im „Neuen Testament“, da nicht alles von gleicher Bedeutung in der Nachfolge Jesu ist.

42. Jünger und Jüngerinnen Jesu beten für ihr „tägliches Brot“ und vertrauen, dass Gott für sie sorgt. Sie sorgen sich nicht um die Dinge der Welt und begehren keinen irdischen Reichtum, da dies den Wunsch zur Nachfolge Jesu unterdrückt und sie für die Arbeit im Reich Gottes untauglich macht.

43. Jesus Christus wird in den Evangelien als Sohn Gottes bezeichnet und niemals als Gott, der Sohn. Jünger und Jüngerinnen Jesu sind Söhne und Töchter Gottes, wenn sie in den Fußstapfen Jesu zur Ehre Gottes, des Vaters, wandeln. Doch nur Jesus ist der ein(zig)geborene Sohn Gottes.

44. Das Gebet der Jünger und Jüngerinnen Jesu ist an Gott, den Vater in Jesu Namen gerichtet, so wie es ihr Meister sie gelehrt hat. Der heilige Geist ist Gottes Geist und keine Person einer Dreieinigkeit, die man verehren oder anbeten kann.

45. Hektik und Stress sind meistens von Menschen verursacht. Gott gebot Israel im Alten Bund einen wöchentlichen Ruhetag. Jünger und Jüngerinnen Jesu sind nicht mehr an einen bestimmten Tag gebunden. Doch auch sie müssen darauf achten Ruhezeit für sich und mit Gott zu finden.

46. Das Reich Gottes ist sowohl gegenwärtig wie auch zukünftig, weil es dort ist, wo Gott, der Vater, durch Jesus Christus regiert. Das zukünftige Reich des Vaters ist ein ewiges Reich, in dem nur die Gerechten leben werden.

47. Gott schuf den zeugenden Mann und die gebärende Frau, um die Erde zu bevölkern. Jünger und Jüngerinnen Jesu lehnen gleichgeschlechtliche Partnerschaften für sich ab, ohne gewalttätige Unterdrückung von Homosexuellen zu befürworten.

48. Jünger und Jüngerinnen Jesu zahlen ihre Steuern und respektieren die Gesetze ihres Landes, solange sie dadurch nicht gezwungen werden gegen Gottes Gebote zu handeln. Sie müssen aber Gott mehr gehorchen als den Menschen. Das gilt nicht nur für Diktaturen und islamische Länder.

49. Jesus trug seinen Jüngern und Jüngerinnen bei einem Mahl vor seiner Kreuzigung das gemeinsame Brotbrechen und Weintrinken beim Essen zu seinem Gedächtnis auf. Niemals kann jedoch der von den Toten auferweckte Messias von Menschen in Brot und Wein verwandelt werden.

50. Jünger und Jüngerinnen Jesu Christi streben nicht danach in „Zungen“zu beten und wehren anderen Nachfolgern Jesu nicht in „anderen Sprachen“ zu beten. Sie streben aber nach der Erfüllung mit Gottes Geist und stellen sich gegen jeden Geist, der nicht von Gott kommt.

51. Geistliche Gaben sind ein Geschenk Gottes und können nicht erlernt oder in irgendeiner Weise erworben werden. Jünger und Jüngerinnen Jesu bekommen diese Gaben in der Nachfolge Jesu, um damit anderen zu dienen und geben dafür auch allein Gott im Namen Jesu die Ehre.

52. Bei der Kreuzigung Jesu verdunkelte sich mittags die Sonne für drei Stunden und der Vorhang im Tempel riss mitten entzwei. Jünger und Jüngerinnen Jesu wissen, dass ihre Sünden vergeben sind und sie nunmehr der heilige Tempel sind, in dem Gott durch Seinen Geist wohnen will.

53. Jünger und Jüngerinnen Jesu wissen, dass ihr Herr und Meister auferstanden ist und durch ihn der Tod besiegt wurde, damit auch sie ewiges Leben erben. Darum fürchten sie den Tod nicht mehr und trachten zuerst nach Gottes ewigem Reich statt nach Ruhm in dieser vergänglichen Welt.

54. Jünger und Jüngerinnen Jesu beten, dass Gottes Wille geschehe und wissen, dass Sein Wille für ihre Leben oftmals ihren Wünschen und ihrem Willen entgegengesetzt ist. Sie vertrauen aber darauf, dass Gottes Wege immer richtig sind und gehorchen Ihm daher auch von ganzem Herzen.

55. Gott handelt wie und wann und wo Er will. Jünger und Jüngerinnen Jesu wissen, dass sie selbst Schöpfung sind und es ihnen nicht zusteht, den Schöpfer zu tadeln. Sie lieben Gott, aber sind auch voll Ehrfurcht vor Seiner Allmacht. Gott ist in Ewigkeit der Herr über Leben und Tod.

56. Gott sprach durch seinen Sohn zu den Menschen. Da Jesus Christus das fleischgewordene Wort Gottes ist und Gott bis zum Ende der Tage nicht mehr so zu uns sprechen wird, müssen wir die Worte Jesu höher achten als jedes andere gesprochene oder geschriebene Wort.

57. Jünger und Jüngerinnen Jesu wissen, dass Erkenntnis von Gott kommt. Was Gott nicht offenbart, kann niemand ergründen. Sie ruhen daher in dem Wissen, dass Gott sie erkennen lässt, was sie wissen sollen und streben danach, alles was Er bereits offenbart hat richtig zu verstehen.

58. Jünger und Jüngerinnen Jesu sind ausgesandt das Evangelium zu verkünden. Gott hat für jeden einen Dienst als Aufgabe, zu dem Er auch durch Seinen Geist befähigt. Die Berufung jedes Einzelnen kann aber im Auftrag unterschiedlich sein – nur das Evangelium bleibt unverändert.

59. Gott benutzte vor 500 Jahren die Innovation des Buchdruckes für die Ausbreitung der Reformation. Heute unterstützen Massenmedien die Verkündigung des Evangeliums. Jünger und Jüngerinnen Jesu nutzen auch diese Möglichkeiten.

60. Jünger und Jüngerinnen Jesu hassen das Böse und lieben das Gute. Doch sie wissen, dass Gott auch Gottlose für Seine Absichten verwenden und durch sie reden kann, da Er ihr Schöpfer ist. Doch das sind seltene Ausnahmen, die nicht zu abgöttischer Zeichendeuterei führen dürfen.

61. Jünger und Jüngerinnen Jesu kämpfen nicht mit Hass gegen den Islam, sondern mit dem Evangelium der Gnade Gottes. Sie suchen daher auch Gemeinschaft mit Muslimen und lehnen ihre Einwanderung nicht grundsätzlich ab, sondern öffnen ihre Häuser und Herzen für sie.

62. Der Auftrag Jesu lautet zu den Menschen zu gehen und das Evangelium zu verkünden. Seine Jünger und Jüngerinnen warten nicht untätig, bis jemand fragend zu ihnen kommt. Doch sie wissen, dass sie niemand bekehren können, da Umkehr freiwillig und von Gott bewirkt ist.

63. Jünger und Jüngerinnen Jesu wissen, dass das Reich Gottes nicht durch Taktik, Strategie oder menschliche Autorität und Klugheit gebaut wird. Daher vertrauen sie ihrem himmlischen Vater als Seine Kinder in unkomplizierter Hingabe und Glauben an Seine Güte und Allmacht.

64. Jesus sandte seine Jünger immer zu zweit aus. Auch die Namen der zwölf Apostel sind paarweise überliefert. Das Evangelium wurde vor allem durch Teams in anderen Ländern verkündet. Gott beruft Menschen und bringt sie zusammen, damit sie einander beim Dienst für Gott unterstützen.

65. Jünger und Jüngerinnen Jesu bringen Frucht, indem sie in Jesus verwurzelt bleiben. Sie sind geduldig mit anderen, die noch nicht zur Reife gelangt sind, so wie Gott auch geduldig mit ihnen war. Daher verlangen sie nicht, dass ihre gereifte Erkenntnis von anderen sofort angenommen wird.

66. Jünger und Jüngerinnen Jesu wissen, dass menschliches Denken und Handeln oftmals im Widerspruch zu Gottes Plänen ist. Darum beten sie um Verständnis Seines Willens und Seine Führung, damit sie ihre begrenzte Lebenszeit nicht mit unnützen oder gar widergöttlichen Aktivitäten vergeuden.

67. Jünger und Jüngerinnen Jesu beten, dass sie vor Versuchung bewahrt werden, denn sie wissen, dass ihr Geist willig aber ihr Fleisch schwach ist. Sie begeben sich auch nicht selbst unnötig und leichtfertig in Situationen, wo sie der Sünde nur schwer widerstehen können.

68. Jünger und Jüngerinnen Jesu meiden Hurerei, Unzucht und Ehebruch. Durch Geschlechtsverkehr werden Mann und Frau in Gottes Augen zu einem Fleisch, auch wenn sie nicht verheiratet sind. Sexualität soll ausschließlich in einem Ehebund stattfinden.

69. Jünger und Jüngerinnen Jesu wissen, dass Herkunft und Aussehen vor Gott bedeutungslos sind. Daher sind sie auf ihr Äußeres oder ihre Nationalität nicht stolz. Sie denken auch nicht, durch religiöses Verhalten vor Gott besser als andere zu sein.

70. Jesus warnte die Reichen oft davor auf ihren irdischen Reichtum zu vertrauen. Jünger und Jüngerinnen Jesu wissen, dass sie nicht Gott und gleichzeitig dem Mammon dienen können. Daher investieren sie ihr Geld in unvergängliche Werte und nicht in Dinge dieser Welt, die vergehen werden.

71. Jünger und Jüngerinnen Jesu wissen, dass sie den wichtigsten Auftrag der Welt haben, aber nicht wichtiger sind als andere, die ebenfalls das Evangelium verkünden. Begabungen für diese Aufgabe sind von Gott gegeben, so wie Er zuteilte und daher kann sich niemand damit rühmen.

72. Es gibt keine vollkommene Gemeinschaft von Jüngern und Jüngerinnen Jesu, da niemals alle vollkommen sind. Nur Gott ist vollkommen. Dennoch sollen wir unserem vollkommenen Herrn und Meister Jesus Christus immer ähnlicher werden.

73. Wer nicht aus Wasser und Geist von neuem geboren wird, kann kein Jünger und keine Jüngerin Jesu werden, sondern wird oder bleibt Diener oder Dienerin des Buchstabens, statt des Geistes – so wie fromme Schriftgelehrte, bis sie die Worte Jesu angenommen und verstanden hatten.

74. Jünger und Jüngerinnen Jesu musizieren zur Ehre Gottes und beten Ihn mit Liedern an. Wessen Herz voll ist, dessen Mund geht über. Jesus lehrte aber nicht, dass seine Nachfolger an der schönsten Musik zu erkennen sind, sondern an der ungeheuchelten Liebe untereinander.

75. Nicht wer Gottes Wort hört und richtig erkannt hat, ist Gott wohlgefällig, sondern wer danach handelt. Wer gehörte Wahrheit nicht lebt, lebt weniger nach Gottes Willen, als jene, die sie nicht erkannten, aber von Herzen aus das Richtige tun.

76. Das pure und unverfälschte Evangelium ist die kraftvollste geistige Nahrung für Jünger und Jüngerinnen Jesu und hält ewig. Sie wird aber durch Hinzufügen von Traditionen und Vermengen mit Philosophie, Liberalismus, Esoterik oder menschlichen Lehren kraftlos.

77. Die Verheißungen des Reich Gottes sind vom Volk Israel auf die Jünger und Jüngerinnen Jesu übergegangen. Die Zerstörung Jerusalems und des Tempels 70 nach Christi waren von Jesus als sichtbares Zeichen prophezeit.

78. Jünger und Jüngerinnen Jesus fürchten weder Tod noch Teufel, da Jesus beides besiegt hat. Sie fürchten auch andere Menschen nicht, die so wie sie sterblich sind, da sie selbst himmlisch/geistlich und nicht irdisch/fleischlich gesinnt sind. Gottesfurcht besiegt die Menschenfurcht.

79. Jesus lehrte andere nicht pharisäerhaft zu beurteilen, sondern auf das eigene Denken und Tun zu achten. Wir sollen Gott von ganzem Herzen lieben und unseren Nächsten wie uns selbst. Nur Gott kennt die verborgenen Gedanken der Menschen.

80. Bildung und Intelligenz eines Menschen sind für das Reich Gottes nicht von Bedeutung. Die Weisheit dieser Welt kann nichts für die Ewigkeit bewirken. Jünger und Jüngerinnen Jesu überbewerten sie daher nicht. Gott erwählt nicht die Klugen, sondern jene die reinen Herzens sind.

81. Jünger und Jüngerinnen Jesu wissen, dass nur eine Minderheit ihrem Herrn und Meister nachfolgt. Daher orientiert sie sich nicht an der Mehrheit. Sie wissen, dass Wahrheit auch wahr ist, wenn sie niemand glauben würde. Und was viele glauben, muss deswegen nicht wahr sein.

82. Jünger und Jüngerinnen Jesu wissen, dass der Mensch ernten wird, was er gesät hat. Gott ist gnädig und Gott ist gerecht. Wer auf Seine Gnade durch Jesus Christus hofft, wird Erbarmen finden. Wer seine eigene Gerechtigkeit aufrichtet und Gottes Gnade ablehnt, kann vor Gott nicht bestehen.

83. Jünger und Jüngerinnen Jesu wissen, dass man Gott nicht versuchen darf, indem man sich unnötig in Gefahr bringt. Leichtsinn ist kein Mut und Waghalsigkeit ist keine Tapferkeit. Für Gottes Kinder und Sein ewiges Reich sollten wir jedoch bereit sein unser irdisches Leben zu riskieren.

84. Jünger und Jüngerinnen Jesu verdrehen die Worte Jesu nicht, damit sie das sagen, was ihnen angenehm ist oder ihre Kirche lehrt. Seine Worte sind für sie wichtiger als Gebote und Meinungen von Menschen und damit auch wichtiger als ihre Glaubensansichten vor ihrer Bekehrung.

85. Jünger und Jüngerinnen Jesu beten um Gottes Führung. Sie sollen Seinem Reden gehorchen, damit Er sie weiterhin durch Seinen Geist der Wahrheit leitet. Gott will das Tun und nicht nur das Hören – glaubendes Handeln und kein zögerndes Abwägen von menschlichen Bedenken.

86. Gott, der Vater ist Geist und unsterblich. Jesus ist der Messias, starb am Kreuz für unsere Sünde und wurde von Gott auferweckt. Das ist der Glaube der Jünger und Jüngerinnen Jesu, dem die Verheißung des ewigen Lebens nach Umkehr und Taufe gilt. Gott ist einer, nicht dreieinig.

87. Jene, die versuchen das kommende ewige Reich Gottes in menschlicher Weisheit der vergänglichen Welt zu erklären, werden vieles falsch verstehen. Das wird ersichtlich, wenn sie ein quadratisches Jerusalem aus Gold erwarten oder sich fragen, wie alt sie dort dann sein werden.

88. Gott beruft und erwählt Menschen für Sein Werk, wie Er will und bestätigt dies mit Zeichen und Wundern. Dafür ist keine demokratische Entscheidung oder Ausbildung nötig. Die falschen Propheten erkennen wir an ihren schlechten Früchten und nicht daran ob ihre Prophetien eintreffen.

89. Auf ein Wort von Petrus fiel ein heuchlerisches Ehepaar tot zu Boden. Auf ein Wort von Paulus erblindete ein Zauberer. Wer sich gegen das Evangelium und die Jünger und Jüngerinnen Jesu stellt, stellt sich gegen Gott selbst.

90. Eltern haben Verantwortung ihre Kindern im Weg zu Gott zu unterweisen. Kinder haben die Verantwortung ihre Eltern zu ehren. Jünger und Jüngerinnen Jesu kümmern sich zusätzlich auch liebevoll in Wort und Tat um ihre Brüder und Schwestern, die mit ihnen Jesus nachfolgen.

91. Jünger und Jüngerinnen Jesu, die von Herzen demütig sind, reagieren nicht gekränkt und wütend, wenn Menschen sie unfair behandeln. Die Sanftmütigen werden das Reich Gottes erben. Darum soll Stolz und menschlicher Zorn mit Gottes Hilfe abgelegt werden.

92. Den Jünger und Jüngerinnen Jesu ist auch die Autorität gegeben zu binden und zu lösen. In dieser Verantwortung entscheiden sie im Namen Gottes über den Ausschluss jener, die sündigen und nicht umkehren. In Vollmacht sprechen sie auch im Namen Gottes und verkünden Seinen Willen.

93. Jünger und Jüngerinnen Jesu sind das Salz der Erde und das Licht der Welt. Sie sollen nicht verborgen wirken, sondern öffentlich handeln, um das Dunkel der Welt zu erhellen. Damit soll Gott die Ehre gegeben werden, der sie dazu befähigt und im Namen Jesu ausgesandt hat.

94. Jünger und Jüngerinnen Jesu stellen ihre berufliche Karriere nicht über den Ruf Gottes, da ihnen die Ehre bei Gott wichtiger ist als Ehre bei Menschen. Sie sind bereit um des Evangeliums willen weniger zu verdienen und zu arbeiten.

95. Jünger und Jüngerinnen Jesu, die für jeden Lebensaspekt genaue Verhaltensregeln, Gebote und Weisungen in den Schriften des Alten Bundes und Neuen Bundes finden wollen, haben das Evangelium Jesu und damit den neuen Bund nicht völlig verstanden. Der Geist Gottes führt in alle Wahrheit.

96. Jünger und Jüngerinnen Jesu dürfen nicht gehorchen, wenn der Staat befiehlt gegen Gottes Willen zu handeln. Sie dürfen sich nicht auf Gesetze berufen, die sie zum Gehorsam verpflichten und gleichzeitig jene als Helden feiern, welche sich in der Vergangenheit dem Unrecht verweigerten.

97. Gott gestattete die Mehrehe und setzte Könige statt Richter ein, da Israel dies von Ihm erflehte. Jünger und Jüngerinnen Jesu sollen sich in den Gebetsanliegen aber nicht an der Welt, sondern an den Lehren ihres Herrn und Meisters orientieren.

98. Umkehr ist mehr als die Bitte an Gott um Vergebung der Sünden, denn wer sein Leben ab dann nicht neu nach der Lehre Jesu ausrichtet, hat auf Sand gebaut. Bei Glaubensprüfungen wird dann offensichtlich, dass es nur ein Lippenbekenntnis war.

99. Die Reformation wird durch freie Gemeinden fortgeführt, die Kindertaufe, Staatskirche und Antisemitismus ablehnen und glauben, dass Gott Wunder tut. Sie müssen sich noch von römisch-katholischen Lehren wie Dreieinigkeit, ewigen Höllenqualen und dem „Amt“ des Einzelhirten trennen.

100. Die Reformation (1517) brachte unterdrückte Wahrheiten ans Licht. Dies war ein Beginn, aber der lebendige Gott schenkt den Jüngern und Jüngerinnen Jesu durch Seinen Geist immer mehr Verständnis über Ihn und die Lehre Seines gesandten Messias und das Evangelium vom Reich Gottes.

Wenn euch dieser Artikel gefallen hat, dann schaut euch doch unseren Artikel über christliche Irrlehren an: https://www.staybiblical.com/de/was-sagt-die-bibel-wirklich/

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